Zungendiagnose

Humoralmedizinische Zungendiagnose

Die Zungendiagnostik ist eine aussagekräftige Technik in allen traditionellen Medizinsystemen. Sie ist ein wertvoller Bestandteil einer ganzheitlichen Befunderhebung und breit abgestützten Gesamtschau. In Verbindung mit weiteren Diagnostikverfahren liefert sie wichtige Hinweise zur Stoffwechselsituation, zu allfälligen Entgleisungen des Säftegleichgewichtes* und zu aktuellen Krankheitsprozessen.

 *Das prägende Denk- und Arbeitsmodell der TEN ist die Humoralmedizin (vier-Säfte-Lehre). Dabei dürfen die 4 Kardinalsäfte (Blut, Schleim, gelbe Galle, schwarze Galle) nicht als Flüssigkeiten im Organismus verstanden werden, sie sind vielmehr metaphorische Bezeichnungen für Wirkprinzipien (Wärme / Feuchtigkeit bzw. Kälte / Trockenheit).

Die Untersuchung der Zunge gliedert sich in der Betrachtung von:

  • Zungenkörper (Farbe, Form, Feuchtigkeit, Dicke, Zahneindrücke usw.)
  • Zungenbelag (Farbe, Eigenschaft, Ausdehnung, Feuchtigkeit) 
  • Unterzungenvenen

Befunde
Eine „normale“ Standardzunge beim Gesunden gibt es nicht – jede Zunge trägt bereits Zeichen der individuellen (konstitutionellen, humoralen) Situation eines Menschen. Auf eine gesunde Ausgangslage deutet auf jeden Fall eine wohlgeformte, gleichmässig rosa, feuchtglänzende, relativ belagsfreie oder mit wenig weisslich-klarem Belag überzogene Zunge hin. Der Zungenkörper sollte auf seiner ganzen Länge sichtbar sein und nicht zittern.

 

Öffnungszeiten:

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